Synkope ist der medizinische Ausdruck für einen Bewusstseinsverlust. Man versteht darunter den plötzlichen Verlust des Bewusstseins bedingt durch eine ungenügende Blut- und damit Sauerstoffzufuhr zum Gehirn. Kommt es nur 'fast' zur Bewusslosigkeit spicht man von einer Präsynkope.
Einer Synkope können Schwindel oder andere Symptome vorangehen (Prodromi) oder aber sie tritt plötzlich und völlig unerwartet auf.
Die Synkope ist ein weit verbreitertes Problem und führt weltweit zu mehreren Millionen Arztbesuchen pro Jahr. Sie betrifft Personen jeden Alters und kann weitreichende Konsequenzen haben, bedingt durch die Verletzung beim Sturz oder den Folgen einer Synkope im Strassenverkehr.
Die meisten Menschen erleben die Synkope als einmaliges Ereignis, einige jedoch werden immer wieder davon heimgesucht. Die Ursache einer Synkope kann extrem schwierig zu finden sein, die Folge dieser Erkrankung kann von einer chronischen Angst vor der nächsten Attacke über den Verlust des Führerscheins bis hin zum Verlust der Arbeit gehen.
Um Ihnen einen Eindruck von der Vielfalt der Ursache von Synkopen zu geben, sehen Sie hier eine Übersicht der wichtigsten Auslösern:
| Neurogen (Reflex) | |
| Vasovagale Synkope (‘Ohnmacht’) Karotis Sinus Überempfindlichkeit Situationsgebundene Synkopen Blutung Husten, Niessen gastrointestinale Stimulation (Schlucken, Defäkation, Bauchschmerzen) Miktion / post-Miktion Nach Anstrengung post-prandial (nach dem Essen) anderes (e.g., Blasinstrumente spielen, Gewichtheben) Glossopharyngeus-Neuralgie | |
| Orthostatische Hypotension | |
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Autonome Dysregulation | |
| Kardiale Arrhythmien als Synkopen-Ursache | |
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Sinus-Knoten Dysfunction (Bradykardie, Tachykardie) | |
| Strukturelle kardiale und kardio-pulmonale Erkrankungen | |
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Klappenstenosen Arrhythmogene Herzmuskelerkrankungen (ARVCMP, Non-compaction) | |
| Cerebro-Vaskulär | |
| Vaskuläres Steal Syndrom | |



