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Echokardiographie - Pulmonalisdruck und Pulmonal arterielle HypertonieDiese Seite befindet sich im BETA STADIUM, bitte melden Sie Probleme und Fehler per email. Danke! Die Quanatifizierung des Pulmonalisdrucks zur Dignose der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) mit Hilfe der Echokardiographie wäre so einfach, wenn der Schweregrad der PAH über den systolischen Pulmonalisdruck definiert wäre. Dem ist jedoch nicht so; die pulmonale Hypertonie ist über den Mitteldruck definiert.
Zu Beginn jeder Echokardiographie sollte über die Grösse und Atemvariabilität der Vena cava inferior sowie durch einen Blick auf die Lebervenen der zentale Venendruck (ZVD) abgeschätzt werden. Der Duchmesser der vena cava inferior (VCI) sollte in 1-2cm Distanz zum VCI - RA (rechter Vorhof) Übergang gemessen werden und beträgt in der Regel <1.7cm. Man beobachtet die die Atemvariabilität der VCI während der Spontanatmung und/oder während einer forcierten Inspiration.
Mittels CV-Doppler Mesung der Flussgeschwindigkeit der Trikuspidal-insuffizienz (PeakTRvelocity) kann dann unter Verwendung der vereinfachten Bernoulli Gleichung der systolische Pulmonalisdruck (PAPsyst) bestimmt werden.
PAPsyst = (4 * PeakTRvelocity^2) + ZVD
Die Berechnung des endddiastolischen Pulmonalisdrucks (PAPendD) gestaltet sich ähnlich, die Berechnung erfolgt jedoch mit der enddiastolische Flussgeschwindigkeit der Pulmonalinsuffizienz (EndDiastPRvelocity):
PAPendD = (4 * EndDiastPRvelocity^2) + ZVD
Zur Berechnung des pulmonalen Mitteldrucks (meanPAP)existieren diverse Methoden:
Wobei RVOT_AcT für die Akzelerationszeit (Beginn bis Peak des Pulmonalisflusses im RVOT) steht.
Auch für die Berechung des Pulmonalen Gefässwiderstandes (PVR) bestehen Formeln. Eine einfach anwendbare ist die folgende:
PVR = 0.1618 + 10.006 x (TRVelocity / RVOT_TVI )
Das Resultat ist der Lungengefässwiderstand in Wood, die Umrechnung in dynes/s/cm5 erfolgt durch die Multiplikation mit dem Faktor 79.9. |
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